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Ortsfamilienbuch Gersdorf am Queis

Gersdorf am Queis (heute Gierałtów) ist ein Dorf im Landkreis Bunzlau, im Regierungsbezirk Liegnitz in Niederschlesien. Zugehörig sind die Kolonien Fichtenhain und Waldstädt, und der Bahnhof Gersdorf-Waldau ("Heidegersdorf")
Im Jahr 1933 zählte die vorwiegend evangelische Einwohnerschaft 1623 Personen.
Gersdorf am Queis liegt am Fluss Queis, etwa mittig auf einer gedachten Linie zwischen Bunzlau und Görlitz. Die Eisenbahnlinie Lauban – Kohlfurt führt dicht am Ort vorbei. Nachbarorte sind z.B. Waldau, Siegersdorf, Naumburg, Sächsisch-Haugsdorf, Hennersdorf und Günthersdorf.

Ehemalige Flurnamen um Gersdorf waren Fichtenhain, Warnsdorf, Waldstatt, Tschirnhaus-Fuchsberg. Am Fuchsberg lag ein Quarzitbruch. Einst waren 2 Wasser- und 4 Wind-Mühlen vorhanden, und eine Schamotte- und Kunstziegelfabrik am Bahnhof (Siegersdorfer Werke).

Gersdorf verfügte über ein eigenes Standesamt und eine evangelische Kirche.
Die Kirchenbücher dieser Kirche und die Personenstandsbücher des Standesamtes gelten seit 1945 als verschollen. Deshalb wurde bei der Zusammenstellung der Daten im wesentlichen auf alternative Quellen zurückgegriffen, abgesehen von wenigen Originaldokumenten.
Es wurden Beiträge erfasst aus etlichen OFB’s der Umgebung von Gersdorf, den Verlustlisten 1. WK, der Datenbank des Volksbund zu Kriegstoten aus dem 1870er,  I. und II. Weltkrieg, genealogischen Datenbanken (GEDBAS, Familysearch, Ancestry, Geneanet), dem Bundesarchiv mit Daten des Lastenausgleichs.
Ebenfalls ausgewertet wurde das Manuskript „Chronik von Gersdorf am Queis, Kreis Bunzlau“ (erarbeitet von Lieselotte Rönisch).
Die Erfassung von Familiennachrichten aus der „Bunzlauer Heimatzeitung“ ab 1952 ist begonnen und bis 1960 eingeflossen.

Vermutlich um 1250 entstanden, ist Gersdorf in der Meißner Bistumsmatrikel erwähnt. Das Rittergut Gersdorf am Queis dürfte zu Beginn des 14. Jahrhunderts den Herren von Penzig gehört haben. Meistens waren die Geschicke des Ritterguts und des Dorfes aufs Engste miteinander verwoben. In der Folge waren häufig  wechselne Besitzverhältnisse die Regel. Wegen der beträchlichen Verkleinerung der Ländereien wurde Gersdorf am 4. Februar 1859 aus der Ritterschaftsmatrikel gestrichen, die Namen der letzten Gutsbesitzer waren Giessner und Tschirner.

Die Besucher des Ortsfamilienbuches werden gebeten, mögliche Fehler und, falls bekannt, vorhandene Ergänzungen aus eigenen Forschungen an den Autor weiterzuleiten.

Affalterbach, im Juni 2021
Dieter Binder




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Dieter Binder