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Ortsfamilienbuch Kamnig

Kamnig war ein Straßendorf im preußischen Landkreis Grottkau. Die Gründung des Ortes reicht ins Mittelalter zurück. Die Bevölkerungszahl wird für das Jahr 1845 mit 651 Menschen angegeben, davon 16 Evangelische. Im Jahre 1936 wurde Kamnig in „Steinhaus“ umbenannt. Diesen neuen Namen habe ich im OFB nur verwendet, wenn er in Registereinträgen vorkommt.

Mittelpunkt des Ortes ist die katholische Kirche St. Andreas, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts als Steinkrche an Stelle der bisherigen Holzkirche errichtet wurde und heute noch in gutem Zustand vorhanden ist. Kirchenbücher von Kamnig (Taufen, Trauungen, Begräbnisse) gab es vor dem Zweiten Weltkrieg für den Zeitraum 1725 bis etwa 1945. Was heute (2021) noch vorhanden ist, habe ich nicht ermittelt. Für die evangelischen Einwohner Kamnigs war die evangelische Kirche in Münsterberg zuständig. Dort habe ich nicht geforscht.

Nachbarorte von Kamnig waren Schützendorf (Kreis Grottkau), Tscheschdorf, Zauritz und Koschpendorf. Schützendorf war zu Kamnig eingepfarrt, so daß sich im OFB Kamnig auch die Bewohner von Schützendorf finden lassen. Von Tscheschdorf und Koschpendorf kommen gelegentlich Einträge im Kirchenbuch von Kamnig vor, die dann auch im OFB enthalten sind.
Grundlage für die Erstellung des OFB Kamnig waren Verfilmungen der katholischen Kirchenbücher, die von den „Mormonen“ in den 1970er Jahren angefertigt wurden. Die Filme reichen von 1751 bis etwa 1945. Bei den Trauungen fehlt aber der Zeitraum 1836 bis 1876. (Das Buch scheint verschollen zu sein)

Die Erstellung des OFB hat sich als weit schwieriger erwiesen als ursprüglich angenommen. Die auf mich gekommenen Filme sind schlecht lesbar. Es gibt Lücken und Mängel bei der Verfilmung. Die Bücher sind nicht mit der notwendigen Sorgfalt (um nicht zu sagen schlurig) geführt worden. Wichtige Angaben fehlen häufiger. Die Identifikation von Personen ist oft nicht möglich weil sich bestimmte Familiennamen häufen und monoton immer dieselben Vornamen verwendet werden. Deshalb kommen vermutlich viele Personen im OFB mehrfach vor.

Ich habe sorgfältig darauf geachtet, nur Einträge solcher Personen im OFB zusammen zu fassen, bei denen ich mir sicher war, daß es paßt. Wo ich nicht sicher war, habe ich immer getrennte Eintragungen vorgenommen; gegebenen- falls mit einem Hinweis auf den anderen Eintrag.
Es ist dem Urteil des Nutzers des OFBs überlassen, meine Daten zu interpretieren. Durch die Quellenangaben zu den Einträgen ist es möglich, alles anhand der Originaleinträge zu überprüfen. Irgendwelche Gewähr für die Richtigkeit meiner Arbeit übernehme ich nicht.

Standesamtseinträge
Zum 01.10.1874 wurden in Preußen die Standesämter eingeführt.
Das erste für Kamnig zuständige Standesamt wurde in Schützendorf (Kreis Grottkau) eingerichtet. Dieses Standesamt wurde später (nach 1884) nach Kamnig verlagert, so dass man diese Einträge jetzt üblicherweise unter StA Kamnig zu suchen hat. Ich habe sie bei der Quellenangabe noch unter StA Schützendorf aufgeführt. Das polnische Staatsarchiv in Oppeln hat Verfilmungen von Einträgen beim Standesamt Schützendorf (unter Kamnig) für den Zeitraum 1874 bis 1884 (leider mit Lücken) im Internet veröffentlicht. Diese Einträge sind im OFB enthalten.

Es ist abzusehen, dass aus Altersgründen meine Arbeit am OFB Kamnig ihrem Ende entgegen geht. Vielleicht findet sich jemand der bereit ist, dieses Projekt fortzuführen.

Rainer Schönfeld, Juni 2021


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Rainer Schönfeld