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Ortsfamilienbuch Kaukehmen / Kuckerneese

Das Kirchspiel Kaukehmen Kreis Niederung

Kaukehmen ist ein Kirchdorf im Memeldelta, gelegen im baltischen Stammesgebiet der Schalauer, gegründet zu den Zeiten des Deutschen Ordens. Die Schalauer siedelten am Unterlauf des Memel-Stroms zwischen dem südlich angrenzenden Siedlungsgebiet der Prußen und dem nördlich angrenzenden Siedlungsgebiet der Litauer.

Der Ort Kaukehmen mit dem unmittelbar benachbarten Gut Kukernese liegt direkt südlich des Ruß-Stroms, einem der Mündungsarme der Memel in das Kurische Haff und nördlich der Alten Gilge. Die Bewohner Kaukehmens und der umgebenden Orte und Güter rechnet man zumindest bis um 1736 der sog. "baltischen Urbevölkerung" zu. Angesichts der auch vor 1736 im Kirchspiel vorkommenden Familiennamen kann man an dieser Aussage aber auch Zweifel hegen.

Politisch zuzuordnen ist Kaukehmen (bis 1631 auch unter dem Namen Kukernese) mit den zugehörigen Gemeinden des Kirchspiels zunächst Preußen als Herzogtum, dann dem preußischen Königreich, später Preußen / Ostpreußen als Provinz im Deutschen Kaiserreich.

Auf Grund seiner Lage wurde Kaukehmen zentraler Handelsplatz im Memeldelta und besaß den Status eines "Fleckens". Auch wenn der Ort (versehentlich ?) nie zur Stadt aufstieg, war er entsprechend seiner regionalen Bedeutung seit 1722 Sitz des "Ambt Kukernese", nachdem das Hauptamt Tilsit in 6 Domänenämter unterteilt worden war.
Auch im 1818 gebildeten "Kreis Niederung" war Kaukehmen kurze Zeit Verwaltungssitz.

Das evangelische Kirchspiel Kaukehmen bestand bereits ab ca.1549.
Auf Grund der dünnen Besiedlung der Region umfasste sein Einzugsbereich im 16. und 17. Jahrhundert auch große Teile der späteren Kirchspiele Neukirch, Lappienen und Plaschken. Nachdem dort in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts eigenständige Kirchspiele gegründet wurden, reduzierte sich der Einzugsbereich des Kirchspiels Kaukehmen erheblich, reichte aber noch bis zum Ende des 1. Weltkriegs in das sog. Memelland nördlich des Ruß-Stroms hinein.
Für Ahnenforscher dieser Kirchspiele lohnt also auch der Blick in die älteren Taufbücher des Kirchspiels Kaukehmen.

1905 wurden die Orte des neu gegründeten Kirchspiels Skören "abgewidmet". Nach Ende des 1. Weltkriegs mussten die Orte nördlich der Russ an das Kirchspiel Paleiten abgetreten werden.

Die verfügbaren Kirchenbücher des Kirchspiels reichen (mit Lücken) von 1668 bis 1874, umfassen also rund 206 der insgesamt knapp 400 Jahre seines Bestehens. Die in diesem Zeitraum zum Kirchspiel Kaukehmen zugehörigen "Kern"-Orte sind in der Liste der "Dörfer und Güter des Kirchspiels Kaukehmen" (siehe Tabelle unten) aufgeführt.

Die unmittelbaren Nachbar-Kirchspiele sind Schakuhnen im Nordwesten, Plaschken im Nordosten, Lappienen im Südwesten und Neukirch im Südosten.

Zwischen den benachbarten Kirchspielen gab es natürlich gelegentliche "Wanderungen". Die sind sicherlich nicht nur alten familiären Verbindungen über wechselnde Kirchspielgrenzen hinweg zuzuschreiben. Auffällig sind die recht zahlreichen Taufeinträge aus Baubeln, Girreningken und Schanzenkrug. Verschiedene Einträge in den KB Schakuhnen verweisen auf eine Zuordnung Baubelns zum Kirchspiel Lappienen. Dies betrifft wohl das "adelige Gut Baublen". Der hohe Anteil der Taufen aus Baubeln im Kirchspiel Kaukehmen ist dem "cölmischen Dorf Baublen" zuzuschreiben. Bei Girreningken ist zu vermuten, dass die Fährverbindung über die Ruß im Nachbarort Klein Schilleningken der kürzere Weg zur Kirche war, auch wenn Girreningken offiziell zum Kirchspiel Ruß, später zum Kirchspiel Schakuhnen gehörte. Im Fall Schanzenkrug sind die Orte Alt Schanzenkrug und Neu Schanzenkrug zu unterscheiden. Alt Schanzenkrug gehörte offensichtlich zum Kirchspiel Kaukehmen und wurde 1861 zu Baltruschkehmen eingemeindet. Neu Schanzenkrug gehörte zunächst zum Kirchspiel Neukirch, später zu Pokraken. Die zahlreichen Taufeinträge in Kaukehmen dürften daher überwiegend Alt Schanzenkrug zuzuschreiben sein.

Im Verlauf der Zeit wurden verschiedene Wohnplätze und Güter des Kirchspiels in benachbarte Orte eingemeindet oder umbenannt. Dadurch sind sie in neueren Karten teilweise nicht mehr auffindbar.

1938 wurde die Landgemeinde Kaukehmen in Kuckerneese umbenannt, somit heißt auch das Kirchspiel Kaukehmen seit 1938 Kirchspiel Kuckerneese. 1929 war zuvor das Gut Kuckerneese in den Besitz der Landgemeinde Kaukehmen übergegangen.1938 wurden auch etliche weitere Orte des Kirchspiels umbenannt. Der Kreis Niederung wurde in Kreis Elchniederung umbenannt.

Seit Ende des 2. Weltkriegs liegt der Kirchspielort Kuckerneese mit der überwiegenden Zahl der Kirchspielorte im russischen Oblast Kaliningrad und heißt Jasnoje. Die nördlich des Ruß-Stroms (Nemunas) gelegenen Orte liegen jetzt in Litauen.

Der Kirchort Kaukehmen und das unmittelbar benachbarte Gut Kuckerne(e)se wurden in den Kirchenbucheintragungen getrennt geführt.

 

Quellen

Kirchenbucheinträge:

Überwiegende Datenquelle sind die für das Kirchspiel verfügbaren ev. Kirchenbücher von 1668 bis 1874. Begonnen habe ich die Erfassung mit den Taufeinträgen, teilweise ergänzt um Trauungen. Eine systematische Erfassung der Trauungen und Sterbefälle ist im Gange. Die Datenerfassung der Taufen umfasst momentan den Zeitraum von 1668 bis 1865 vollständig.
Die Tauf-Jahrgänge 1668 bis 1677 und 1700 bis 1749 wurden von Dr. Witold Peuster beigesteuert, ebenso Schakuhn'sche Heiratseinträge mit einem Ehepartner aus Kaukehmen und Taufen, Eheschließungen und Sterbeeinträge katholischer Kaukehmener, die im katholischen Kirchspiel Schillgallen registriert wurden.
Hans-Lothar Kallnischkies hat Daten aus seiner umfangreichen Datensammlung zur Verfügung gestellt.

 

Heimatkreisdatei:

Von der Kreisgemeinschaft Elchniederung habe ich die Informationen der Heimatkreisdatei für die Orte des Kirchspiels Kaukehmen (mit dem Kirchspiel Skören) übernommen. Dies sind im Wesentlichen Namen und Wohnorte aus der Zeit zwischen 1939 und 1944/45. Es bleibt damit eine zeitliche Lücke im Datenbestand zwischen 1874 und 1939 / 1945.
 

Private Informationen:

Inzwischen habe ich auch etliche Personendaten aus privaten Quellen in die Datenbank aufnehmen können. Das sind vor allem Ergänzungen von Nachkommen der Personen aus der Heimatkreisdatei. Diese Daten sind vor allem interessant, wenn sie die Angaben aus der Heimatkreisdatei ergänzen oder die oben genannte zeitliche Lücke sogar schließen können. Soweit solche Ergänzungen in die Gegenwart verweisen, werden sie aus Datenschutzgründen hier nicht dargestellt bzw. anonymisiert.
 

Standesamtsregister:

Der Vollständigkeit halber möchte ich als weitere Quelle auf die Standesamtsregister im Standesamt I in Berlin hinweisen, die bisher aber nur für direkte Nachkommen zugänglich sind.
Neuerdings sollen sie teilweise online bei einer kommerziellen Genealogie-Website einsehbar sein.
Für Kaukehmen liegen dort allerdings nur sehr lückenhafte Register für die Geburten im Zeitraum 1874 bis 1944 vor. Für Skören gibt es auch Trauregister für 1881-1887 und 1889, sowie Sterberegister für 1874-1879 und 1882-1889.  (siehe hierzu http://www.kreis-elchniederung.de/html/wegweiser.html#UmzugR)

Aktuell enthält dieser Datensatz 78.248 Personen (Erfassungsstand Taufen 1668-1865, Trauungen 1750-1758).

Die Quellen werden bei jedem Datensatz benannt. Sofern private Quellen zugrunde liegen, verweist ein Zahlenschlüssel in eckigen Klammern auf die Quelle, z.B. [90-01]. Bei Rückfragen bitte ich den zu benennen.

Ortsangaben werden grundsätzlich durch die jeweilige Zugehörigkeit zum Kirchspiel ergänzt, um die Zuordnung bei Namensgleichheiten eindeutig zu machen.

 

Orte im Kirchspiel Kaukehmen

Dörfer und Güter des Kirchspiels Kaukehmen
mit alternativen Schreibweisen
[Name ab 1938 in Klammern]
Anmerkungen
Allgawischken,
Groß A. [Schlichtingen], Klein A. [Allgau], Gut A., cöllmisch A., Mühle A.,
Algavischken, Algavischkin, Algaviszken, Algawischcken, Algawiszken, Algawißken, Algawiszkei, Algawiszku.
Algawißken–Dwarriszken,
Algawiszkei–Dwarriszkei
Die Ortsbezeichnungen Algawißken–Dwarriszken oder Algawiszkei–Dwarriszkei
stehen für "Gut Allgawischken".
(lit. dvaras: Besitz, Gut, Hof).
"An der Neuen Gilge",

lit. "Ant Gillios Naujos"

Sammel-Bezeichnung für verstreut liegende Wohnplätze entlang des Verlaufs der Neuen Gilge.
Diese Wohnplätze waren - je nach Lage entlang der Neuen Gilge - unterschiedlichen Orten im Kirchspiel zugeordnet, wie Lizaiten, Neuendorf, Trumpaiten, Andreiszken oder Endriegiszken.
Diese Zuordnung wird in den Kirchenbüchern aber nur selten erwähnt.
Baltruscheiten [Balten]
Baltruschaiten, Baltruschaten, Baltruschatczen, Baltruschatczin, Baltruschatsze, Baltrußaiczei, Baltrußaitei, Baltrußaiczen,   Baltrußaiczu, Baltrußaitczu, Baltruszaiczusa
1905 wurde Baltruscheiten vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet.
Baltruschkehmen [Altschanzenkrug]
Baltruschkemen, Baltruszkemen, Baltruszkehmen, Baltruschkonen,   Baltruszkeny,Baltruschcken, Baltrußkeimei, Baltrußkeimu, Baltrußkiemen, Baltrußkiemis, Baltruszkiemjo
1861 wurde das benachbarte Alt Schanzenkrug nach Baltruschkehmen eingemeindet,
1905 wurde Baltruschkehmen vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet.
1938 wurde Baltruschkehmen in Altschanzenkrug umbenannt.
Baubeln [Sommershöfen]
Baublen, Baublin
Zu unterscheiden sind die unmittelbar benachbarten Orte königlich Baubeln und gräflich Baubeln.
Königlich Baubeln gehörte zum Kirchspiel Kaukehmen, gräflich Baubeln (in der Grafschaft Rautenburg) zum Kirchspiel Lappienen, obwohl königlich Baubeln etwas weiter von Kaukehmen entfernt lag.
Kirchenbucheinträge aus Baubeln kommen sowohl in diesen beiden Kirchspielen als auch im nördlich angrenzenden Kirchspiel Schakuhnen vor.
Eine eindeutige Zuordnung zu königlich oder gräflich Baubeln ist die Ausnahme.
1911 wurde gräflich Baubeln zu Baubeln eingegliedert.
Budwethen, Groß B., Klein B., B. Mühle (*1) [Ansorge]
Budvedczin, Budvehten, Budveitczuse, Budveiten, Budveitschen, Baudwieczu, Budwieczu, Budwieten
 
Ginnischken, Neu G. [Neuginnendorf], Alt G. [Altginnendorf], Gut G.
Gennischken, Ginischken, Giniszken, Ginnischcken, Ginnischkin, Ginniszken, Ginnißkei, Ginnißken, Ginnißkiu, Ginnißkiusa,     Ginniszken Hoff
1905 wurden Neu und Alt Ginnischken vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet.
Heinrichsfelde und
Fridrichshöffchen bey Heinrichsfelde
Gut Heinrichsfelde
Heinrichsfelde taucht als Ortsbezeichnung erstmals 1774 in den Kirchenbüchern Kaukehmens auf.
1920 (Versailler Vertrag) wurde Heinrichsfelde vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da der Ort zum nördlich des Ruß gelegenen Memelland gehörte.
Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten.
Jonaiten [Gilgenfeld],
Jonaithen, Jonatczin, Jonatschin, Joneiten
Hinweis: Die Schreibweise ist identisch mit (Galsdon) Joneiten im Kirchspiel Plaschken.
Bis in das 17. Jahrhundert gehörte Galsdon Joneiten ebenso wie Joneiten zum Einzugsbereich des Kirchspiels Kaukehmen. Für beide Orte wurde oft die Bezeichnung Joneiten / Jonaiten benutzt.
Eine Zuordnung ist daher oft nur durch einen Plausibilitätsvergleich möglich.
Kaplanischken (Gut).
Caplanischken, Kaplaniszken
1938 wurde Gut Kaplanischken nach > Kaukehmen eingegliedert.
Karzewischken, Groß K. [Sprosserweide], Klein K.
Karcewischken, Karczewischken, Karczewiszken, Kartzevischken, Kartzewischken, Kartzewiszken, Karczawiszken, Karczawisßkei, Karczawißkai, Karczawißken
1898 wurde Klein Karzewischken zu  > Skulbetwarren eingemeindet.
1905 wurde Groß Karzewischken vom Kirchspiel Kaukehmen zum neu gebildeten Kirchspiel Skören abgewidmet.
Hinweis: nicht zu verwechseln mit Alt und Neu Karzewischken am gegenüberliegenden, nördlichen Ufer des Ruß, zum Ksp. Plaschken gehörig. Um die Verwirrung komplett zu machen, wurde das Plaschensche Neu Karzewischken im Jahr (?) in Klein Karzewischken umbenannt, so dass über etliche Jahre zwei Orte mit gleichem Namen am Ruß unmittelbar gegenüberliegend existierten.
Kaukehmen [Kuckerneese],
Kauckehmen, Kauckehnen, Kauckeln, Kaukehnen, Kaukenen, Kaukoehnen, Kaukohnen, Kauköhnen, Kaukonen, Kauken, 
Der (Kirchspiel-) Ort Kaukehmen entstand um Ende des 15. Jahrhunderts unmittelbar westlich der Domaine Kuckerneese. 1549 wird die erste Kirche erwähnt. Bis um 1631 wurden für Kirche und Ort sowohl der Name Kaukehnen als auch der Name Kuckerne(e)se gebraucht.
In den (ab 1668) vorliegenden Kirchenbüchern werden der Ort Kaukehmen und das Gut Kuckerneese stets separat geführt.
1938 wurde der Name Kuckerneese übergeordnet für den Marktflecken Kaukehmen und die ehemalige Domaine Kuckerneese festgelegt.
Kaukehnellen 1915 wurde Kaukehnellen nach > Kaukehmen eingegliedert.
Killucken,
Killucken, Killuckken, Killuken, Killukken, Killukai, Killuku
1912 wurde Killucken nach > Sköpen eingegliedert.
Kloken,
Klocken, Klockin, Kloken, Klokin, Klukai, Kluke, Kluken, Klükiu, Klukiusa
 
Kuckerneese, Gut K., K. Mühle
Kukerneesen, Kukernese, Kukernese, Kukernesee, Kaukerneesen
Der Wohnplatz (Krug) "zur Kuckerness" existierte schon um 1530. Er entwickelte sich schnell zu einem umfangreichen Gut, wird ab 1677 auch als Staatsdomäne bezeichnet. 1929 wurde das Gut Kuckerneese an das westlich unmittelbar benachbarte Kaukehmen verkauft.
Leitgirren, Groß L., Gut L., Klein L.
Leidgeren, Leidgern, Leidgerren, Leidgirren, Leitgeren, Leitgern
1920 (Versailler Vertrag) wurde Leitgirren vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da der Ort zum nördlich des Ruß gelegenen Memelland gehörte. Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten.
Lyszeiten [Lischau],
Liczaczin, Liezaiten, Lihzaiten, Lisaiten, Lisajeitsche, Liszaiten, Liszeiten, Litzaiten, Lizactzin, Lizaiczen, Lizaiczu, Lizaiten, Lysaiten, Lizaiczei
 
Neuhoff (Gut),
Höfchen, Neu Hof, Neu Höfchen, Neu Höffchen, Neuhof, Neuhöfchen, Neuhöffchen
alternativer Name (lit.) Naudwarren.
Neusorge,
Niesorge, Nisorge, Nisorges
 
Perwallkischken (Gut)
Perwalkischken, Perwalkiszken, Perwalkisken, Pervalkischken, Pervaltischken
1856 gehörte Gut Perwallkischken zum Kirchspiel Kaukehmen. Wann genau Gut Perwallkischken zum Kirchspiel Plaschken wechselte, bleibt zu untersuchen, spätestens aber 1912 wechselte die kirchliche Zuständigkeit des Guts zum Kirchspiel Plaschken.
Gut Perwallkischken kam 1920 (Versailler Vertrag) vom Kreis Niederung zum Kreis Pogegen.
Reatischken (Gut R.)
Rajatiszken, Reatischcken, Rejatiszken
Auch für Reatischken sind zwei benachbarte Orte zu unterscheiden. In den Kirchenbüchern wird Reatischken nicht näher bezeichnet.
Gut „Gräflich Reatischken“ gehörte zum Ksp. Kaukehmen, (Neuhof-)Reatischken zum Ksp Lappienen.
Sausseningken [Milchhof], Klein S., Alt S.
Sauseninken, Sausininken, Sausininkin, Sauseninkin, Sausheningken, Sausheninken, Sausenincken, Sauseningken
 
Schanzenkrug, Alt Sch.
Alte Schanzen Krug,
Schanzen Krug
1861 in > Baltruschkehmen aufgegangen,
1905 wurde Baltruschkehmen (inkl. Alt(e) Schanzenkrug) in das neu gegründete Kirchspiel Skören abgewidmet.
1938 wurde Baltruschkehmen in Altschanzenkrug umbenannt.
Schilleningken, Groß Sch., Klein Sch., Sch. Krug
Groß /  Djn.  Schillininken, Schillninken, Szilleninken, Schilininken, Schilleninken, Schillningken, Schillenincken, Szillininken, Szillningken, Szilininkai, Szillininkai, Szillininkusa
1920 (Versailler Vertrag) wurden Groß und Klein Schilleningken vom Kirchspiel Kaukehmen und vom Kreis Niederung abgetrennt, da beide Orte im nördlich des Ruß gelegenen Memelland lagen. Die kirchliche Zuständigkeit ging 1923 an das Kirchspiel Paleiten.
Sellen, Alt S., Neu S., Gut S., Klein S.
Gut Sellen, Selen, Selenhof, Sellen Guth, Sellen Hof, Sellenhof, Sellern, Sellinn
 
Sköpen, Neu S., Alt S., S. Krug
Sckoepen, Skoepen, Skepen, Skiepen, Skiepinnei
 
Skören
Schoeren, Sckeren, Sckern, Sckoeren, Skörin, Skorn, Skerai, Skeru, Skerusa
1905 vom Kirchspiel Kaukehmen abgewidmet und seitdem Kirchspielort Skören.
Skulbetwarren,
Sckulbethvarren, Skulbedvarren, Skulbethwarrn, Skulbetvarren, Sckulbetwarren, Skubetwaren, Skulbethwarren,  Skulbetwarai,    Skulbetwarru
 
Szaudschen,
Sauczen, Sauczin, Sauszen, Sautczin, Sautshen,
Sautszen, Sautzen, Sauzien, Siaudschen, Siautszen, Siautzen, Szauczen, Szaudiczusa,
Szaudyczei, Szaudyczusa, Szaudzen, Szauszen,
Szautschen, Szautzen, Zauczei, Zauczen,
Zauczusa, Zaudczen, Zaudzen, Zaugen, Zauszen, Zautczen, Zautczusa, Zautschen,
Zautschen Hoff, Zautszen, Zautzen, Ziaudzen,
Ziautszen
Szaudszen wurde 1896 zu > Skuldeinen eingemeindet.
Trumpeiten [Trumpenau], Groß T., Klein T.,
Jagwaltischken ab Trumpaiten,
Trumpaten, Trumpatischken, Trumpatsche, Trumpaiczei, Trumpaitei
1928 wurde Groß Trumpeiten nach > Trumpeiten eingegliedert.
Usseinen [Stellwagen]
(auch Neuhoff, Freiendorf, Friedenberg bey Usseinen),
Ushehnen, Ushein, Usheinen, Usheinin, Ussein, Ußein, Usseinusa,
Braukt, Brauktuwe, Braukuwe
Usseinen lag am westlichen Rand des Kirchspiels - so wie auch Baubeln - durch den Grenzverlauf der Grafschaft Rautenburg (Kirchspiel Lappienen) quasi als "Exklave" vom Einzugsbereich des Kirchspiels abgetrennt.
Warskillen,
Varskellen, Varskeln, Varskillen, Varskillin, Varskilln, Warsckelln, Warsckillen, Warsckilln, Warskellen, Warskillin, Warskilln, Warszillen, Warskillei, Warskillusa
Neben dem Ort Warskillen im Ksp. Kaukehmen (nördlich der Neuen Gilge) gab es ein namensgleiches (Gut ?) Warskillen am gegenüberliegenden südlichen Gilgeufer, das zum Ksp. Lappienen gehörte. In den Kirchenbüchern Kaukehmens gibt es keine erkennbaren Hinweise auf Überschneidungen mit dem Kirchspiel Lappienen.
Wiezischken [Gilgetal],
Vitzischken, Vitzischkien, Vitzischkin, Vitzishken, Wicziszcken, Wicziszcken, Wieczyszken, Witischke, Witischken, Witzischcken, Witzischken, Wizisken, Wiziszken, Wicziszken, Wyczißken,   Wycziszkei, Wycziszkiu, Wycziszku
Wietzischken wurde am 1. Oktober 1932 umbenannt zu Gilgetal.
 

Allgemeiner Hinweis zu den Ortsnamen: Die Schreibvarianten in der obigen Tabelle enthalten auch die in der litauischen Grammatik üblichen deklinierten Formen der Ortsnamen.
Das betrifft vor allem die Genetiv-Form der Ortsnamen mit der Endung auf "iu" oder "u". So würde die Herkunftsbezeichnung "aus Wiezischken" in den Kirchenbüchern
als "isz Wycziszku" zu finden sein.


Taufen aus anderen Kirchspielen

Bis weit in das 17. Jahrhundert gehörten große Teile der Kirchspiele Plaschken, Lappienen und Neukirch zum Einzugsbereich des Kirchspiels Kaukehmen.
  • Plaschken:
    Bersteningken, Galsdon-Joneiten, Jakob Titzkus, Jurge Szubien, Juschka Budwethen (Strillen), Klein Karzewischken, Kowgirren, Kugeleit, Lompönen, Pageldienen, Pillwarren (Gut), Plaschken, Pleine, Powilken, Schauditten, Suitkaten, Szameitkehmen, Uszpelken, Warrischken (Gut).
  • Lappienen:
    Baubeln (gräflich), Endreischken (Gut), Eschenberg, Iwenberg, (gräfl.) Joneiten, Lappienen, Maszrimmen, Mostaiten, Neu Mosteiten, Polenzhof, Raging, Reatischken (gräfl.), Schemeiten, Schuppinnen.
  • Neukirch:
    Adl. Kreywehlen, Bogdahnen, Alt B., B. Mühle, Neu B., Dwarehlischken, Gilkendorf, Hohenwiese, Ibenberg, Jägeriszken, Jedwilleiten (Krug), Jedwilleiten, Juschka Budwethen, Kreywehlen (adl.), Lausberg, Lentenbude, Mägdeberg, Motzwethen, Naudwarischken, Neuendorf, Klein Neuendorf, Groß Neuendorf, Neukirch, Pawarszen, Rokaiten, Schuppinnen.
     
  • Ruß:
    Girreningken, Skirwietell.
  • Schakuhnen:
    Ackmenischken, Girreningken, Lebbeden, Mitzko Mantwill, Nauseden, Paleiten, Perkuhnen, Schakuhnen, Schakunellen, Schneiderende, Schudereiten, Spucken, Staltschen, Wieszeiten.
  • Werden:
    Bögschen, Drunscheln, Heydekrug, Jagsten, Kanterischken, Lapienen, Masch Magutts, Mazehlin, Minneiken, Mussaten, Naujeningken, Rehhof bey Lappynen, Uszlöknen, Wieszen.
  • Coadjuthen:
    Allecken, Kawohlen, Meischlauken, Rukken, Sardweiten, Skeisgen, Stonischken, Tutteln.
  • Tilsit:
    Neu Campinischken, Suitkaten, Tilsit, Trakeningken.
  • Kallningken:
    Aschpalten, Wirschup et Lujehl.
  • Seckenburg:
    Budehlischker Berahmung, Jodgallen.
  • Pokraken:
    Kampinischken.
  • Prökuls:
    Prussischken.
  • Schillehnen:
    Austutschen.

Trauungen im Nachbar-Kirchspiel Schakuhnen

Im Zuge der Auswertung der Kirchenbücher von Karkeln / Schakuhnen hat Dr. Witold Peuster alle Eheschließungen erfasst, die in der Zeit von 1687 bis 1803 in Schakuhnen erfolgten und bei denen der Bräutigam oder die Braut aus dem Kirchspiel Kaukehmen stammen. Diese Trauungen habe ich mit einem entsprechenden Quellenverweis in das OFB Kaukehmen übernommen.


Taufen, Heiraten und Tote in den Registern der katholischenKirchengemeinde Schillgallen

Katholische Bewohner waren im evangelisch geprägten Ostpreußen eine Minderheit. Sie mussten für kirchliche Angelegenheiten in einen der wenigen katholischen Kirchspielorte reisen. Für die katholischen Einwohner im ev. Kirchspiel Kaukehmen war das das Örtchen Schillgallen nahe Schakuhnen. Die entsprechenden Registereinträge aus Schillgallen hat Dr. Witold Peuster für das OFB zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen über die katholische Kirchengemeinde Schillgallen unter: http://www.maryke-bruiszate.de/#schi


Stand der Kirchenbuch-Auswertungen:

  • Kirchenbücher Taufen 1668-1696, 1696 - 1750, 1750 - 1771, 1771 - 1798, 1798 - 1823, 1824 - 1833, 1834 - 1848, 1859 - 1865

    Vollständig ausgewertet.
  • Kirchenbücher Taufen 1866 mit Lücken bis 1874:

    Auswertung in Arbeit.
  • Kirchenbuch Trauungen 1750 - 1834, 1835 - 1848 und 1863 - 1874:

    Auswertung in Arbeit. 
  • Kirchenbücher Tote 1749-1762, 1767-1822, 1823-1848 und 1863-1874:

    Auswertung in Arbeit. 
Allgemeine Hinweise zur Auswertung:
Grundsätzlich sind alle Einträge erfasst, auch solche, die in den Kirchenbuchaufzeichnungen durchgestrichen oder ganz oder teilweise unleserlich sind (etwa 700). Daher gibt es vereinzelt Einträge ohne erkennbare Informationen.
Die Geburtsnamen von Müttern werden vor allem in den frühen Registern nicht genannt. Diese Mütter werden in der Datenbank als "NN" geführt (etwa 8.400). Das gilt auch für nicht benannte Väter unehelicher Kinder.
Uneheliche Geburten werden besonders gekennzeichnet, da aus dem KB-Eintrag nicht immer zweifelsfrei erkennbar ist, ob das Kind den Familiennamen des Vaters (soweit benannt) oder der Mutter erhielt.
Schreibweisen von Namen variieren selbst innerhalb einer Familie teilweise sehr stark. Die Variationen bei den väterlichen FN spiegeln sich in den jeweiligen FN der Kinder wieder. Die Variationen der mütterlichen FN sind erfasst, können momentan aber noch nicht dargestellt werden.

Heimatkreisdatei der Orte des Kirchspiels:

Vollständig erfasst inkl. der Orte des 1905 eigenständigen Kirchspiels Skören.

Auf der Webseite der Kreisgemeinschaft Elchniederung (siehe Link in der Spalte rechs) sind für die Orte des Kirchspiels Kaukehmen / Kuckerneese Listen der letzten bekannten Bewohner zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 oder für Kaukehmen 1945 einzusehen. Diese Datensammlung ist Teil des Projektes "Heimatkreisdatei". Der 2013 verstorbene Manfred Allies hat hierin Daten der letzten bekannten Einwohner der einzelnen Orte aus dem Zeitraum von ca. 1939 bis 1945 gesammelt. Zum großen Teil bestehen diese Daten aus den Erhebungen der Volkszählung von 1939, zum Teil aus seinen eigenen Recherchen.

Diese Datensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit,  wenigsten aber die Namen der Personen sollten erhalten werden, das ist der Zweck der Heimatkreisdatei. Trotz all der Ungewissheiten wurden diese Listen zur Berechnung der Lastenausgleichsentschädigungen herangezogen.

Vor allem die umfangreiche Datensammlung zum "Heimatort unser Kuckerneese" ((c) Manfred Allies (2001- 7. Auflage), überarbeitet von: Wolfgang Nienke (2008)) ist hier besonders zu erwähnen. Sie enthält wesentlich umfangreichere Informationen, als hier für das Ortsfamilienbuch verwertet werden konnten. Aus diesen Daten habe ich lediglich eindeutige Personen- oder Familien-bezogene Details entnommen. 

1938 wurden viele Orte umbenannt. Um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen, habe ich bei den "Seelenlisten"-Auswertungen beide Ortsbezeichnungen benutzt (siehe auch Liste der Orte im Kirchspiel Kaukehmen oben).

Insgesamt stellen die hier aus der Heimatkreisdatei erfassten etwa 5.513 Personen / Familien einen relativ "isolierten" Personenkreis dar, da Bezüge zu den letzten verfügbaren Kirchenbucheinträgen (vor 1874) und damit zu der vorangegangenen Generationen nur durch ergänzende Informationen hergestellt werden können. Dennoch lassen sich über die großenteils wiederkehrenden Familiennamen Verknüpfungen erahnen. Der mit der Heimatkreisdatei erfasste Personenkreis ist in der Regel nicht mit Geburts-, Heirats- oder Sterbedaten belegt. Zur zeitlichen Einordnung dient hier ein Hinweis auf Wohnort und Jahr und die Quellenangabe.

Zwischenzeitlich haben einige "Nachgeborene" die Angaben zu ihren Vorfahren aus den Kirchspielen Kaukehmen / Kuckerneese oder Skören freundlicherweise ergänzt. Solche Ergänzungen übernehme ich gerne in den Gesamtdatenbestand.


 

Besonders zu erwähnende Einträge

(die Liste wird mit fortlaufender Auswertung ergänzt):
 
  • Pfarrer Johann Schönink und Ehefrau Catharina Dargatz(in) aus Kaukehmen, 5 Kinder, (Pfarrer 1667–1677).
  • Pfarrer Johannes Klemm und 1. Ehefrau Dorothea Dargatz(in), 5 Kinder ,
    Pfarrer Johannes Klemm und 2. Ehefrau Anna Maria Engel(in), 5 Kinder, (Pfarrer 1677–1699)
  • Diakon Martin Forstenau und Ehefrau Anna Barbara Rosochat(in), 2 KInder, (2. Pfarrer 1692-1704)
  • Pfarrer Johann Heinrich Vorhoff und Ehefrau Ursula, 5 Kinder, (Pfarrer 1700-1727).
  • Pfarrer Johann Christoph Tarrach und Ehefrau Anna Lovysa Gesell(in) aus Kaukehmen, 9 Kinder, (Pfarrer 1749 bis 1769/70, 1766/67 suspendiert).
  • Pfarrer Salomo Korella und 1. Ehefrau Ana Amalia Mosengel aus Schanzenkrug, 2 Kinder,
    Pfarrer Salomo Korella und 2. Ehefrau Regina Louise Heilsberg, 2 Kinder, (Pfarrer 1767-1809).
  • Pfarrer Carl Leopold Friedrich Neiß und Ehefrau Elise Lengnick, 2 Kinder, (Pfarrer 1858-1873).
  • Pfarrer Egmont Bergatt und Ehefrau  Ilse, min. 2 Kinder, (Pfarrer 1934-1937).
  • Pfarrer Erich Lukat (Pfarrer bis 1944).
  • Pfarrer Herbert Potschka (Pfarrer 1935 bis 1944).
  • Pfarrer Friedrich Schumacher (Pfarrer 1942 bis 1944).
  • Praecent(or) Kauken(ensis) Johannes Nicolaus Hucke und Ehefrau Anna, 3 Kinder (Cantor um 1670-1680).
  • Praecentor Petras Petraitis und EhefrauElse, 1 Kind, (Cantor um 1677).
  • Cantor Michael Schober und Ehefrau Catharina, 2 Kinder, (Cantor in den 1670er Jahren).
  • Prec(entor) Kauk(enensis) David Leonhard Schöningk und Ehefrau Maria Holwell(in), 4 Kinder, (Cantor um 1700-1710).
  • Cantor Christoff Sperber und Ehefrau Euphrosina, 2 Kinder, (Cantor in den 1720er Jahren).
  • Cantor Christoph Friedrich Beyer und Ehefrau Maria Lunenburg(in), min. 3 Kinder, (Cantor in den 1730er Jahren)
  • Cantor Christian Grager und Ehefrau Anna Regina NN,4 Kinder, (Cantor bis 1765?).
  • Cantor Abraham Heinrich Safft und Ehefrau Sophia Charlotta Radck(in), 4 Kinder, (Cantor ab September 1765).
  • Cantor Christian Dawid Wittich und Ehefrau Catharina Charlotta Rehs(in),6 Kinder, (Cantor min. ab 1784, später Pfarrer 1809-1824).
  • Cantor Christian Lebrecht Hashenstein (Hassenstein) und Ehefrau Johanna Charlotta Lovisa Wahl, 2 Kinder, (Cantor ab 1800).
  • Cantor Ernst Constanz Wielcke und Ehefrau Charlotta Constantia Schröder, 1 Kind, (Cantor um 1807).
  • Cantor Samuel Theodor Zippel und Ehefrau Johanne Benjamine Reinyke, 1 Kind, (Cantor um 1810).
  • Cantor und Predigtamts Candidat Johann Erhard Atzpodien und Ehefrau Amalia Wilhelmine Wahl, 2 Kinder, (Cantor um 1818).
  • Cantor Herrmann Rudolph Grosh und Ehefrau Johanna Jacobine Ulrike Koob, 7 Kinder, (Cantor min. ab 1831 bis 1844).
  • Prediger Karl Sommerfeld und Ehefrau
  • Prediger Friedrich Jung und Ehefrau
  • Königlicher General-Pächter Christian Heinrich Patschke und Ehefrau Sophia Charlotta Schnell(in), 1 Kind.
  • Churfürstl. Ambts-Vorsteher zu Kukernese Tobias Engelitz und Ehefrau Cathrina, 1 Kind,
  • Amtmann und Generalpächter Martin Heinrich Cöler und Ehefrau Johanna Friderica Schultz(in) aus Kukernese, 8 Kinder.
  • Oberamtmann Rochow und Ehefrau Juliana Amalia Cöler aus Kukerneese, 1 Kind.
    Oberamtmann Theodor Rochow und Ehefrau Carolina Niesewald, 1 KInd.
  • Amtsrat (in Russ) Christoph Friderich Brandenburg und Ehefrau Heinrietta Johanna Gertruda Cöler, 2 Kinder.
  • Lieutnant außer Diensten und Dom. Beamter Heinrich von Heyden und 1. Ehefrau Heinrietta Juliana Rochow, 3 Kinder.
    Lieutnant außer Diensten und Dom. Beamter Heinrich von Heyden und 2. Ehefrau Heinriette von Tyschka, 2 Kinder.
  • Chirurgus Christian Anthon Sangel und Ehefrau Dorothe Christina, 1 Kind.
  • Chirurgus Johann Jacob Kalson mit Loysa Hermann(in) aus Kaukehmen, 1 (uneheliches) Kind.
    Chirurgus Johann Jacob Kalson und Ehefrau Ana Barbara Dittrich(in) aus Kaukehmen, 9 Kinder.
  • Chyrurgus Christoph Ludvich Schütze und Ehefrau Maria Elisabeth Bonin(in), 1 Kind.
  • Chirurgus Johann Friedrich Preuss und Ehefrau Dorothea Veit(in), 3 Kinder.
Anm.: die angegebene Kinderzahl bezieht sich auf den Auswertungszeitraum.


Die Fortschreibung des OFB erfolgt laufend, so wie es meine (Frei-)Zeit erlaubt.
Ich danke allen "Hinweisgebern" und freue mich über alle Anfragen, Korrekturen, Ergänzungen und ergänzenden Hinweise.

Besonderer Dank gilt der wachsenden Anzahl von Unterstützern,
so wie Ute Rossky, die viel Zeit in die Datensammlung investiert hat, Dr. Witold Peuster und Hans-Lothar Kallnischkies, die umfangreiche eigene Datenbestände zum Kirchspiel Kaukehmen beigesteuert haben.

Uwe Kuttkat,
Am Steinacker 6a,
41836 Hückelhoven.
kaukehmen@kuttkat.de


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