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Ortsfamilienbuch Lohsa

Wikipedia: "Lohsa, obersorbisch Łaz, ist die flächengrößte Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen in der Oberlausitz. Die Einheitsgemeinde Lohsa liegt an der Kleinen Spree, östlich der Städte Wittichenau und Hoyerswerda, und zählt zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben.

Der Ort Lohsa wurde erstmals 1343 unter dem Namen "Lose" urkundlich erwähnt. 1346 wird die Lohsaer Kirche erstmals in einer Urkunde erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen der nördlichen Oberlausitz. Das Lohsaer Gut wird 1350 erstmals als Besitz derer von Pannewitz und Schreibersdorf in der Herrschaft Neschwitz erwähnt. Im Jahr 1470 wird Balthaser von Schreibersdorf als Besitzer von Lohsa, Friedersdorf und Weißkollm genannt. Im Jahre 1523 erwirbt Bernhard von Gersdorf das Gut Lohsa. 1547 kauft Christoph von Schreibersdorf zu Lohsa die Dörfer Litschen, Driewitz und Lippen. Vom Ende des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts wechselt das Gut Lohsa mehrfach die Besitzer."

Die in den letzten Jahrhunderten überwiegend evangelische Bevölkerung wird in den Kirchenbüchern erfasst, die die Basis dieses OFB bilden. Dabei handelt es sich um Bewohner der folgenden Orte:

  • Dreiweibern
  • Driewitz
  • Friedersdorf (heute zu Litschen)
  • Geisslitz (durch Tagebau abgerissen)
  • Kolpen (durch Tagebau abgerissen)
  • Lippen
  • Litschen
  • Lohsa
  • Mortka
  • Neida (durch Tagebau abgerissen)
  • Ratzen (durch Tagebau abgerissen)
  • Riegel
  • Scheibe (durch Tagebau abgerissen)
  • Tiegling
  • Weißkollm
  • Womiatke (heute zu Litschen)

Die Orte Groß Särchen, Hermsdorf, Koblenz, Steinitz und Weißig, die heute ebenfalls Teil der Gemeinde sind, wurden zu Groß Särchen und Königswartha gepfarrt und sind daher nur bei Heirat mit Ortsbewohnern obiger Liste Gegenstand dieses OFB.

Die Daten der Kirchenbücher sind Eigentum des Archives des Evangelischen Kirchenkreisverbandes Lausitz. Selbiger hat freundlicherweise die Veröffentlichung auf der Webseite ofb.genealogy.net genehmigt.

Am 13. Juni 1637 ist die Kirche abgebrannt und verlor vermutlich durch dieses Ereignis die ältesten Kirchenbücher. Im Archiv verfügbar sind Microfiches zu Kirchenbüchern ab 1656, teils mit kleinen Lücken. Das OFB beginnt derzeit 1801.

Ein Wort zur Datenerfassung, die nach bestem Wissen vorgenommen wird, jedoch einige Probleme zu lösen hat:

  • Viele Stellen in den Kirchenbüchern sind unleserlich - sei es durch verblichene Tinte, durch Tintenkleckse oder eine flüchtige Handschrift. Dies wird durch "?" gekennzeichnet.
  • Insbesondere im 19. Jahrhundert haben einige Sorben ihre Namen eingedeutscht. Es konnte also beispielsweise aus einem Wiczaß ein Lehmann, aus einem Pohoncz ein Fuhrmann oder aus einem Hajnk ein Förster werden. Das gilt auch bei Vornamen: es konnte die gleiche Person einmal mit Juri und ein anderes Mal mit Georg bezeichnet sein, analog Hanza und Agnes, Handri und Andreas, ....
  • Namen wurden geschrieben wie gesprochen, was insbesondere dann schwierig wird, wenn der Pfarrer nicht sorbischer Abstammung war. Beispielsweise wird sowohl "cz" als auch "tsch" verwendet; mal ist es ein kurzes "i" oder langes "ie", manchmal auch "j", "je" oder gar "jie" und meint doch immer dasselbe.
  • Mehrheitlich hießen Anfang des 19. Jahrhunderts die Frauen (Jo)(H)Anna, Maria, Magdalena und Agnes sowie die Männer Georg und Andreas. Entsprechend gab es Fälle, in denen zwei Ehepaare aus dem gleichen Ort mit Vor- und Nachnamen sowohl von Braut als auch Brätigam übereinstimmten. Daher können sich natürlich Fehler ins OFB einschleichen.

Beispiel: ein Juri Czech könnte auch als Georg Tczech, Tschech oder Zimmermann im Kirchenbuch aufgeführt sein.

Ich möchte gern jeden ermuntern, mir seine Anmerkungen oder Korrekturen sowie Hinweise auf weitere Quellen zukommen zu lassen (Kontakt siehe rechten Seite). 


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Pfeil Lohsa in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Lohsa
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Manuela Kugel