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Ortsfamilienbuch Kirchspiel Lunsen

Foto: Karin Wilkens
Die erste Lunser Kirche wurde vermutlich im Jahre 977 errichtet. Dabei handelte es sich um einen Bau aus Holz oder Felssteinen. Der Bauort, eine kleine natürliche Bodenerhebung unmittelbar am Ufer des damaligen Weserstromes, wurde aufgrund seiner geographischen Vorzüge ausgewählt.
Da die Gegend von mehreren Weserströmen durchzogen war, war sie auf dem Landwege schwer zu passieren. Somit waren die Wasserläufe selbst der günstigste Transportweg. Außerdem konnten die umliegenden Orte so  zur seelsorgerischen Betreuung gut bereist werden.
Zum anderen lag die Kirche auf ihrer Anhöhe an einer vor dem Hochwasser der Weser geschützten Stelle. So wurde Lunsen zum Zentrum der seelsorgerischen Betreuung in der Wesermarsch zwischen Bremen und Verden. Fünf Geistliche bereisten das von den Orten Intschede, Blender, Schwarme und Thedinghausen umgrenzte Gebiet.

Im Jahre 1120 wurde die Kirche in Intschede errichtet, einige Jahre später folgte die erste Kirche in Blender. Beide Kirchspiele trennten sich von ihrer Mutterkirche Lunsen. Um das Jahr 1214 wurden in Schwarme und Thedinghausen Kapellen gebaut, die noch über Jahrhunderte mit der Lunser Kirche verbunden waren. Erst 1661 erlangte Schwarme die Unabhängigkeit von Lunsen. Thedinghausen hingegen erst im Jahre 1912, führte aber bereits ab 1703 eigene Kirchenbücher.

Für das Kirchspiel Lunsen mit den Ortschaften/Wohnplätzen Ahsen, Beppen, Fleet, Grinden, Hagen, Heemhude, Holtorf, Im Biefel, Klein Wulmstorf, Knickende, Kuhlenkamp, Lauenburg, Lunsen, Meyerwiede, Morsum, Neu Morsum, Neu Wulmstorf, Nottorf, Schogrinden, Streek, Wackershausen, Werder und Wulmstorf beginnen die Kirchenbücher/-abschriften im Jahre 1633, wovon jedoch die Jahre 1650 sowie 1662 bis 1677 insgesamt fehlen und andere Jahrgänge unvollständig sind.
Für die zu Thedinghausen gehörenden Ortschaften Bahlum, Bürgerei, Dibbersen, Donnerstedt, Eißel, Emtinghausen, Hagen, Horstedt, Kirchwiehe, Neudorf, Oenigstedt und Westerwisch werden die Kirchenbücher 1815 bis 1875, die in Lunsen aufbewahrt werden, erfasst.

Hagen-Grinden und umliegende Dörfer/Wohnplätze wie Heemhude, Lauenburg und Schogrinden wurden um 1925 dem Kirchenkreis Daverden und ab 1966 dem Kirchenkreis Etelsen zugeordnet.

Bei Personen, die aus Orten in der Umgebung stammen, konnten in einigen Fällen Daten angegeben werden, die mir durch eigene Recherchen bekannt sind.

Bemerkungen:

Dieses Ortsfamilienbuch ist noch in Bearbeitung. Bisher wurden erst die in Lunsen lagernden Kirchenbücher/-abschriften der Jahre 1725 bis 1827 vollständig übernommen. Dadurch sind Familien noch unvollständig wiedergegeben.

Personen können doppelt erfasst sein, da eine Zuordnung der Ehepartner und Kinder bisher noch nicht sicher erfolgen konnte.

Für Ergänzungen, Anregungen und  Hinweise bin ich dankbar.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Karin Wilkens