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Ortsfamilienbuch Meiningen Frühzeit

Die vorliegende Datenversammlung stützt sich im Wesentlichen auf die ersten Meininger Kirchenbücher und versucht, den Zeitraum zwischen 1545 und 1687 einigermaßen abzudecken. Bislang reicht sie nur in einzelnen ausgewählten Linien darüber hinaus. Zu letzteren gehört der heimliche Stadtpatron Rudolf Baumbach, dem wir nicht zuletzt die "Hütes" verdanken.

In den fokussierten Zeitabschnitt fällt auch die Verfolgung der "Hexerey", die von 1597 bis 1685 fast ein Jahrhundert lang andauerte. Die Mehrzahl der Wahnopfer stammte zwar aus den umliegenden Dörfern; als Rekordhalter der Zauberkunst erwies sich indessen ein 64jähriger Stadtbürger und Webermeister, dessen unfreiwilligen Heimgang der -- mit freundlicher Genehmigung der Leitung der evgl. Kirchengemeinde Meiningen nebenstehende -- Ausschnitt aus dem Sterbebuch 161o-1641 ( p. 485 ) dokumentiert.

Für Korrekturen und Ergänzungen wäre ich sehr dankbar, wobei ich davon ausgehe, den Absender resp. die Absenderin dann im OFB auch zitieren zu dürfen, und um einen Hinweis bitte für den Fall, dass dies unerwünscht ist.

Karl-Rudolf Höhn

Quellen:

Die dürftigen Daten aus frühen Kirchenbüchern vertragen sich nicht sonderlich gut mit der von einer Datenbank geforderten Stringenz. Man muß Lücken mit Schätzwerten füllen und sich nicht selten mit bestmöglicher Plausibilität statt Gewissheit zufriedengeben.

Die Bestattungseinträge des ersten Meininger Kirchenbuchs sind höchstwahrscheinlich unvollständig. Jedenfalls fällt auf, dass der Pest geschuldete Sterbefälle nur vereinzelt verzeichnet sind, im zeitgleichen Kb Schmalkalden dagegen zu Hunderten.

Bei Kindstaufen sind bis 1575 kaum je Namen angegeben. Als sich das ändert, ist festzustellen, dass die übliche Vorgehensweise, fehlende Vornamen von Täuflingen durch die Patennamen zu ersetzen, durchaus nicht in allen Fällen greift.

Die Vornamen verstorbener Kinder wurden in den Meininger Kirchenbüchern quasi nach Belieben vermerkt oder nicht und erst ab 1793 regelmäßig eingetragen. Der Versuch, sie zu erschließen, kann mir vor allem dann misslungen sein, wenn eine Familie innerhalb kurzer Zeit mehrfach betroffen war.

Eine Besonderheit der Meininger Frühzeit sind die zahlreichen Bei- und Alternativnamen, die erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit wenigen Ausnahmen allmählich aufgegeben wurden. So erscheint bspw. ein "Hans Mertzsch" auch als "Hans König" oder "Hans König, Mertzsch genannt". In der vorliegenden Sammlung sind diese Fälle häufig durch Doppelnamen ("König-Mertzsch") gekennzeichnet.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Karl-Rudolf Höhn