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Ortsfamilienbuch Otterstedt

Otterstedt, ein Ortsteil des Fleckens Ottersberg, liegt im nördlichen Landkreis Verden in Niedersachsen. Bereits im Jahr 1165 wird von einer Kirchengründung berichtet, die heutige St. Martinskirche wurde 1751 (Kirchenschiff) bzw. 1862 (Turm) erbaut. Kirche, Kindergarten und Schule bilden als Ensemble den Dorfmittelpunkt.

Otterstedt  ist ein Kirchdorf, obwohl ein wesentlich größerer Ort, nämlich Ottersberg, zum Kirchspiel gehört. Eingepfarrt sind außerdem: Hollen, Hollinghausen, Narthauen, Benkel, Campe, Eckstever, die Schäferei bei Ottersberg und eine ehemalige Ziegelei zwischen Otterstedt und Ottersberg. Ottersberg war auch Garnisonsort, hatte eine Kapelle, aber keinen Prediger. 1959 wurde aus Ottersberg eine selbstständige Kirchengemeine mit eigener Kirchenbuchführung.

In Otterstedt gab es noch bis in die 1990er Jahre die Besonderheit der gelebten Allmende. Die Dieker Rott ist Eigentümer eines Grundstückes an der Wilstedter Straße. Sie bestand schon vor der Verkoppelung von 1840, als die einstigen Gemeinschaftsweiden von den Otterstedtern aufgeteilt wurden. Zur Dieker Rott gehören 19 Hofstellenbesitzer bis dahin noch an ihrer Jahressitzung festhielten. Der ursprüngliche Zweck dieser Vereinigung, die Unterhaltung der Wege und Gräben in ihrem Gebiet, ist von der Gemeinde übernommen worden. Trotzdem kam man noch einmal im Jahr zusammen, um unter anderem über Einnahmen aus der Verpachtung des Grundstückes zu beraten.

Früher gab es in Otterstedt drei verschiedene völlig voneinander unabhängige Gemeinheiten:

  • die Looger Rott (die größte der drei)
  • die Brügger Rott
  • die Dieker Rott

Eingemeindungen: Am 1. Juli 1972 wurde Otterstedt in die Einheitsgemeinde Flecken Ottersberg eingegliedert

Die Hauptquelle des OFB Otterstedt sind die Kirchenbücher der Ev.- Luth. Kirche Otterstedt. Sie beginnen mit den Taufen 1661, mit den Trauungen 1669 und mit den Beerdigungen leider erst 1696. Eingegeben und verknüpft waren zunächst in diesem Ortsfamilienbuch keine zusammenhängenden Zeiträume, sondern nur die Forschungsergebnisse, die Wilhelm Kranz in 50 Jahren Forschertätigkeit bis August 2014 angesammelt hatte.
Die Quelle für meine Ergänzungen sind die Eintragungen der Kirchennebenbücher Otterstedt seit 1715 bis zum Jahr 1852. Anschlüsse zu benachbarten Kirchspielen sind mit der entsprechenden Quellenangabe versehen worden.
Viele andere Forscherfreunde halfen mit Daten aus angrenzenden Kirchspielen wie Sottrum, Posthausen, Achim, Oyten usw. Ihnen danke ich herzlich und bitte sie gleichzeitig, etwaige Ergänzungen und/oder Korrekturen anzubringen.

Angaben zu weiteren benutzten Quellen

  • die Kirchenbücher der ev.-luth. Kirchen bis 1875
  • einschlägige Internetdatenbanken
  • Ortschroniken
  • einschlägige Forschungsergebnisse anderer Forscher

November 2021     Marget Seidig




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Margret Seidig