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Ortsfamilienbuch Philippstein

Ursprung des Ortes ist die von dem Landgrafen Philipp I. von Nassau-Weilburg und Saarbrücken errichtete Burg auf einem Bergkegel, dessen Namensgeber er war. Die Burg Philippstein wurde 1390 errichtet als Grenzburg zur Solmser Grafschaft.

Der Ort liegt im nördlichen Taunus und südlich von Braunfels, an der Kreisgrenze zum Landkreis Limburg-Weilburg.

1610 erbauten die Bürger von Philippstein eine evangelische Kirche und ein Pfarrhaus. Spanische Soldaten besetzten im Dreißigjährigen Krieg den Ort für 10 Jahre bis die schwedischen Truppen diese vertrieben.

Die Bürger von Philippstein lebten zunächst als Bauern und mit der Industrialisierung kam der Bergbau hinzu und prägte den kleinen Ort. Zunächst waren es 2 Gruben und später kamen weitere 7 Gruben dazu; mit 400 Bergleuten zu Spitzenzeiten. Mit einer Schmalspurbahn der sogenannten Ernstbahn wurde später das Eisenerz von Philippstein bis zum Leuner Lahnbahnhof transportiert. 1962 wurden die Gruben geschlossen.

Die eigenständische Gemeinde gehörte seit dem 01.Juli 1867 politisch zum preußischen Oberlahnkreis im Herzogtum Nassau. Seit der Gebietsreform vom 01.Juli 1974 gehört Philippstein zur Gemeinde der Stadt Braunfels und somit zum heutigen Lahn-Dill-Kreis.

Die Einwohnerzahlen waren 1885 mit 612 evangelische und 10 katholische Bürger. Im Jahr 1961 zählte Philippstein 720 evangelische und 131 römisch-katholische Einwohner. Heute sind es (Stand 31.Dezember 2019) 1001 Einwohner.

Kirchlich war Philippstein nach den Nachbarort Altenkirchen eingepfarrt und die Kirchenbücher wurden gemeinsam in Altenkirchen geführt. Seit 1740 werden in Philippstein eigene Kirchenbücher geführt.

Der Philippsteiner Bürger und Heimatforscher Ewald Rosenkranz hat die Kirchenbücher von Philippstein ausgewertet und daraus (für sich und nur ein einziges Exemplar) ein Buch mit dem Titel „Alte Philippsteiner Familien“ erstellt. Dieses Buch befindet sich heute im Archiv und Besitz des Heimatkundlichen Arbeitskreis Braunfels e.V.  Dieses Buch war die Grundlage meiner Arbeit. Ich habe diese Zusammenstellung nochmal neu in mein Ahnenerfassungsprogramm eingegeben. Mein Dank geht an Barbara Erbe, Harald Hensel und Hartmut Klein (Tünn), die mir weitere Daten zu Philippstein zur Verfügung gestellt haben.

Die nicht Kirchenbuchangaben zu Philippstein sind dem Wiki entnommen und sind zum Teil auch zitiert.

Wetzlar im Mai 2021.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Walter Diehl