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Ortsfamilienbuch Pösigk

Das Kirchspiel Pösigk besteht seit 1597 und umfasst neben der gleichnamigen Ortschaft auch das Dorf Repau. Die beiden ehemals kursächsischen Orte bildeten eine Exklave und wurden 1942 nach Anhalt eingegliedert, als zwischen Preußen und Anhalt ein Gebietsaustausch stattfand. Seither wurden die Gemeinde von Prosigk verwaltet und durch ein Kirchengesetz von 1943 zu wirklichen Filialen von Prosigk erklärt.

Heute ist Pösigk ein Ortsteil innerhalb der Ortschaft Prosigk – Repau innerhalb der Ortschaft Libehna – der Stadt Südliches Anhalt im Landkreis Anhalt‑Bitterfeld in Sachsen‑Anhalt.

Die Kirche in Pösigk wurde 1714 erbaut.

Quellen

Zur Erstellung des Ortsfamilienbuches wurden bzw. werden hauptsächlich folgende Kirchenbücher benutzt:

  • Kirchenbuch Capelle: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1616–1682 (vollständig bearbeitet)
  • Kirchenbuch Capelle: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1682–1740 (in Bearbeitung)
  • Kirchenbuch Pösigk: Taufen 1755–1883, Trauungen 1789–1883, Begräbnisse 1816–1883

Eintragungen von Amtshandlungen in Pösigk und Repau befinden sich bis etwa 1702 in den Kirchenbüchern von Capelle, da beide Orte bis dahin vom dortigen Pfarrer mitverwaltet wurden. Anschließend hatte die Gemeinde Pösigk eigene Pfarrer. Die Kirchenbücher, die vermutlich ab 1702 geführt wurden, sind 1823 bei einem Feuerausbruch –bei dem die ganze Schulwohnung niederbrannte – vernichtet worden. Der damalige Schullehrer hat nachträglich Informationen von den Bewohnern zusammengetragen und ab 1755 aufgezeichnet. Lückenlos geführt sind die Register also erst wieder ab 1823.

Erläuterungen zur Erstellung

Das Ortsfamilienbuch befindet sich derzeit in der Bearbeitungsphase und wird regelmäßig aktualisiert.

Die Schreibweise der Vor- und Familiennamen wurde weitgehend vereinheitlicht und an heute übliche Schreibweisen angepasst, grobe Abweichungen aber mit aufgenommen.

Wohnorte und Angaben zum Beruf/Stand einer Person sind mit einer Zeitspanne angegeben, die als Mindestwert zu verstehen ist. Ob die Personen bereits früher oder auch später noch den Beruf ausübten bzw. im Ort wohnten, lässt sich nicht in allen Fällen aus den Quellen ermitteln. Daten mit dem Zusatz „errechnet“ sind aus Altersangaben anderer Einträge errechnet und können je nach Sorgfalt des Schreibers mehr oder weniger abweichen. Geburtsorte ohne zugehörige Datumsangaben sollten als Herkunftsorte verstanden werden. Jahreszahlen mit dem Zusatz „um“ sind Vermutungen.

[   ] steht für Lücken im Original, […] für nicht (mehr) lesbare Passagen.

Die Quellen der Kirchenbucheinträge werden nach folgendem Schema angegeben:

Name des Kirchenbuchs, Seite, Eintrag, Nummer.

Die Seitenzahl bezieht sich dabei auf die Paginierung im Kirchenbuch, der Eintrag steht für die Nummer des Eintrags auf der entsprechenden Seite und die Nummer bezieht sich auf die Nummerierung des Eintrags (im Regelfall auf das entsprechende Jahr bezogen). Wenn das Kirchenbuch auf Archion einsehbar ist, steht zusätzlich der zugehörige Link mit entsprechender Bildnummer in der Quellenangabe. Angaben in eckigen Klammern sind Zusätze des Erstellers.

Errata

Da trotz sorgfältiger und gewissenhafter Arbeit Fehler im Ortsfamilienbuch nicht ausgeschlossen werden können, werden ergänzende und korrigierende Hinweise gern entgegengenommen und eingearbeitet.

Literatur:
Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, hrsg. vom Landeskirchenrat der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Dessau 1996.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Nick Hensel