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Ortsfamilienbuch Stadt Rhede (Westfalen)

Vorwort

Ausgehend von der Familie meiner Frau habe ich mich mehr und mehr mit den Familien des Kirchspiels Rhede im Münsterland (plus eingeschränkt Barlo und Rhedebrügge) beschäftigt. Dank der von Herrn Dr. Hermann Schüling besorgten Transskription der Kirchenbücher der St. Gudula-Pfarrei (1653-1800), der Transskription des Status animarum 1749 von Rudolf Bünger sowie der Transskription der Taufen von 1801 bis 1866 von Frau Elisabeth Röttger wurde ich dazu verleitet, diese Daten als Grundlage für die komplexe Erstellung eines Ortsfamilienbuches vorzunehmen - nach dem Vorbild der mir gut vertrauten Ostfriesischen Ortsfamilien/-sippen-Bücher. Diesen Autoren und Autorinnen sei besonders gedankt. Diese Arbeit ist schließlich nur möglich geworden, weil diverse katholische Kirchenbücher des Bistums Münster [3] und Standesamtdaten [9] online zu recherchieren sind.

Diese Arbeit wurde erheblich durch Mitarbeiter des Stadtarchivs Rhede (Leiter Berthold Bernhard Kamps) unterstützt [siehe 5].

Vorbemerkungen

Bei der Erfassung der Daten und mithin in der Darstellung dieses Buches mussten Unzulänglichkeiten und auch Fehler in Kauf genommen werden. Teilweise finden sich bereits in den Quellen Fehler bei der Namenszuordnung. Die Datenlage vor ca. 1820 und insbesondere vor 1800 ist in den Eintragungen der Kirchenbücher eher als dürftig zu bezeichnen. So wurden z.B. bei den Heiraten weder ein Alter angegeben noch Hinweise auf die Eltern notiert. So gelingt die Zuordnung der Familien gerade in den früheren Perioden nur schwerlich, teils unter Beachtung von Paten und etwas Mut. Selbst bei den späteren Angaben gibt es Fehler in den Geburtsdaten bei den Personenstandregistern (wohl schlechte Erinnerung der Befragten, fehlende Dokumentation in der Familie). Selbst in den Kirchenbüchern des ausgehenden 19. Jahrhunderts finden sich teils Abweichungen in den Angaben von über 6 Jahren zum Sterbeeintrag im Standesamt.

Aufgrund des westfälischen Höferechts ergab sich insbesondere bei Einheirat von Männern auf einen Hof ein Namenswechsel der Männer im Verlauf, den ich aufzuspüren versucht habe. Es ist nicht auszuschließen, dass hier Fehler bei der Zuordnung aufgetreten sind. Jeder Familienforscher möge diese Arbeit als Sekundärliteratur mit der Möglichkeit immanenter methodischer Fehler betrachten und im Zweifel die Primärquellen selbst einsehen und interpretieren. Dort wird er gleichwohl auf oben angerissene Fehlerquellen stoßen, denn teilweise finden sich falsche Datums- oder Namensangaben in den primären Quellen.

Ich habe in vielen Fällen versucht, die Familiennamen zu vereinheitlichen, um eine Wiederfindung zu vereinfachen. Bei der Wiedergabe der Namen ist dann häufig die in manchen Quellen anzutreffende Schreibweise als Alias/Suffix angegeben. Dennoch sind Namen in den verschiedensten Schreibweisen vorzufinden, so dass der/die Leser/in hier weitersuchen muss und auch noch Zusammenhänge erkennen wird, die nicht hergestellt wurden. Gleichzeitig kann der/die Leser(in) die sprachliche historische Entwicklung nachvollziehen, Änderungen der Namensschreibweisen aufgrund wechselnder Schreiber, Schreibfehler, Übertragungsfehler bei Nieder-/Abschrift etc. erkennen.

Bei den Vornamen wurde ebenfalls eine Vereinheitlichung verschiedener Formen zumindest bei den verheirateten Männern angestrebt, um die automatische Sortierung zu verbessern (Beispiel: Johann, Jan, Johannes, Joan, Johan, Joes werden zu Johann; Derck, Dieterich, Theodorus werden zu Theodor). Insbesondere die Quellen vor 1820 gebrauchen die latinisierte Form der Vornamen als Übertragung des gesprochenen Namens, so dass dieses Verfahren legitim erscheint.

Dieses Ortsfamilienbuch wurde nach der Daten-Erfassung in einem Ahnenprogramm (Ancestral Quest) in eine Datenbank überführt und daraus mit einer eigenen Software extrahiert. Die vorliegende Version gibt den aktuellen und vorläufigen Bearbeitungsstand wieder. Die Auswertung erfolgt aufgrund von Regeln. Hierbei kann es zum „Verschlucken“ von Bezügen kommen, d.h. die eigentliche Datenbank umfasst mehr Verwandte und Verbindungen bei Personen aus den Nachbarorten.

Die hier vorliegende Version ist als vorläufig anzusehen, da manche Zuordnungen nicht erfolgt sind und manche Fehler noch nicht entdeckt/korrigiert sind. Solange keine Druckform existiert, ist eine Weiterarbeit ohne Aufwand möglich und vorgesehen. Auch manche sprachliche Notiz ist noch zu korrigieren, da die Rohdaten aus der Datenbank noch nicht gänzlich weiter überarbeitet wurden. Viele Notizen sind redundant und müssen noch eingearbeitet/getilgt werden. Ich habe mich dennoch zur Publikation in digitaler Form entschlossen, um den jetzigen Arbeitsstand bereits zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund der Vielzahl der Daten ist nicht für jedes einzelne Faktum ein Quellennachweis aufgeführt. Dies hätte den Rahmen des Buches gesprengt.

Für Hinweise zur Korrektur und Erweiterung bin ich immer dankbar. Wenn jemand an dem Projekt mitarbeiten möchte, so würde ich mich sehr freuen.

Wesseln 2024   Dr. Klaus-Dieter Luitjens

 

Quellen

Bei der Erstellung des Buches habe ich folgende Quellen verwendet:

  1. „Die Taufen, Trauungen und Sterbefälle im Kirchspiel Rhede nach den Kirchenbüchern der StG- Pfarrei“ von Dr. Hermann Schüling, Eigenverlag 2001. Die Daten wurden komplett eingearbeitet. Aufgrund der Datenlage war die Zuordnung Verstorbener (1750-1800) schwer bis gar nicht möglich, da oft kein Alter angegeben wurde und im Einzelfall nicht klar ist, ob der Geburts- oder der Ehename angegeben ist.
  2. Kirchenbuchübertragungen von Elisabeth Röttger, Oeding (Taufen 1801-1866 kathol. Pfarrei StG Rhede), persönliche Übermittlung als Excel-Datei.
  3. Kirchenbücher der kathol. Pfarrei StG Rhede sowie benachbarter katholischer Pfarreien (insbesondere St. Helena Barlo, St. Remigius Borken, St. Georg Bocholt, St. Pankratius Dingden) im digitalisierten Original im Bistumsarchiv Münster sowie eingesehen über
    https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/
    Die Erfassung der Personen aus dem Kirchenbuch Rhede erfolgte bis 31.12.1900 vollständig – mit den unter 1. beschriebenen Einschränkungen, die der Familienangehörigen aus den anderen Kirchspielen unvollständig. Uhrzeiten der Geburt, des Todes oder eine Todesursache wurde nicht erfasst. In der Regel wurde bei vorhandenem Geburtsdatum auf die Erfassung des Taufdatums verzichtet. Ähnliches gilt für Bestattungsdaten.
  4. „Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel Rhede im Jahre 1749 – Eine Auswertung des „Status Animarum“ von 1749“ von Rudolf Bünger, Schriften des Heimatvereins Rhede, Band 7, Rhede 1988. Hier wurden bewußt die erwähnten Einzelpersonen ohne erkennbaren Familienzusammenhang (Knechte, Mägde und andere Personen) nicht erfasst. Die bei Personen angegebenen Personennummern in Verbindung mit dem Wohnort und der Jahreszahl 1749 beziehen sich hierauf.
  5. Personenstandslisten aus den Jahren 1833, 1844 und ab 1844 aus dem Bestand des Stadtarchivs Rhede

Abgeglichen:

  • Personenstandsregister Rhede 1833 (A-1170 des Stadtarchivs Rhede)
  • Bürgermeisterliste Rhede ab 1833 (A-1171 des Stadtarchivs Rhede) -nur teilweise
  • Personenstandsregister Altrhede 1833 (A 1172 des Stadtarchivs Rhede). Dito als Transkription und Bearbeitung durch Magda Hentschel für den Heimat- und Museumsverein am 22.12.2021. M. Hentschel hat viele Linien in den Kirchenbüchern der Nachbargemeinden verfolgt und manche Zusammenhänge hergestellt, die ich noch nicht hergestellt hatte.
  • Personenstandsregister Büngern 1833 (A-1176 des Stadtarchivs Rhede)
  • Personenstandsregister Krechting 1833 (A-1173 des Stadtarchivs Rhede)
  • Personenstandsregister Krommert 1833 (A-1175 des Stadtarchivs Rhede)
  • Personenstandsregister Vardingholt 1833 (A-1174 des Stadtarchivs Rhede)

Diese Personenstandsregister enthalten den Datenstans aus dem Jahr 1833 mit Ergänzungen in den Folgejahren bis ca. 1845.

Die Personenstandslisten für die Zeit nach 1845 aus dem Stadtarchiv wurden ebenfalls abgeglichen. Hier ist aber häufig eher ein Datenstand nach 1855 gegeben, wie der Datenabgleich zeigt.

Einzelne Familien wurden aus diesen Quellen übernommen, auch wenn keine kirchlichen Handlungen in Rhede erfolgten. Einzelpersonen (als „Gesinde“ oder eingemietete Personen gelistet) wurden in der Regel nicht aufgenommen, wenn sie keinen erkennbaren familiären Bezug hatten.

  1. Daten aus https://www.FamilySearch.org/Search/. Diese wurden teilweise für die systematische Einordnung der Familien, Suche nach Verwandten in den Nachbarorten verwendet und mit den Daten aus [1], [2] und [3] validiert. Bei Differenzen in den Angaben wurde den Kirchenbuchdaten der Vorzug gegeben [1, 2, 3].
  2. Datenbank der AG Westmünsterland Genealogie (www.wmgen.de), insbesondere hier die sehr tief und weitreichenden Ergebnisse von Herrn Heinrich Siemen (Stammbaum Siemen) oder das sogenannte Ortsfamilienbuch Gronau, abgeglichen mit [3]. Diese Datenbank lieferte wertvolle Querverweise zur Recherche in anderen Kirchenbüchern. Viele Daten wurden hier nach Überprüfung übernommen. Dem Leser seien diese Seiten für die weitere Recherche empfohlen.
  3. Zivilstandsregister aus der „Franzosenzeit“ Gemeinde Rhede (Mairie Rhede) 1812 - 1814
    1. Stadtarchiv Rhede (A-1214) – Geburten 1812+1814, Heiraten 1813+1814, Sterbeurkunden 1814
    2. Zweitschrift im Landesarchiv NRW Ostwestfalen-Lippe in Detmold (über archive.nrw.de); P7 Nr. 465 bis 470 – Geburten 1812 (teils stark beschädigt), Heiraten und Proklamationen 1812, Sterbeurkunden 1812 (unvollständig, bis 7.6.1812)
  4. Standesamtsdaten vor 1922 Standesamt Rhede über das Portal des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe, über www.archive.nrw.de.
  5. Online verfügbares Kirchenbuch der Evangelischen Kirchengemeinde Bocholt 1820 – 1900 auf www.archion.de. Hier wurden gezielt Personen aus dem Bereich der Stadt Rhede mit seinen Gemeinden gesucht.



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Klaus-Dieter Luitjens


Upstalsboomgesellschaft, AG Westmünsterland Genealogie


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