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Ortsfamilienbuch Unter-Ostern

Ortsteil der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald) (PLZ 64385)

Ehemalige Schule Unter-Ostern
Ehemalige Schule Unter-Ostern (Muck, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
 

Dieses Online-Familienbuch umfasst den Reichelsheimer Ortsteil Unter-Ostern. Grundlage ist der Teil UO des „Familienbuch Reichelsheim 1643–1875“ von Heiner Wolf. Dieser hat Ergänzungen eingearbeitet und die Familien weiter erfasst, bis an die Datenschutzgrenze.

Unter-Ostern liegt im Unteren Teil des Ostertals und Teile der Seitentäler des Rohrbachs, Irrbach und des Formbach.

Geschichte

Die Siedlung Ostern wurde 880 als „Osterenaha“ erwähnt, „Nider Osterna“ erstmals 1357. Der Namen ändert sich im 16. Jahrhundert zu Unter-Ostern. Seit 1398 sind die Schenken von Erbach mit Rechten an dem Dorf „Osterna“ belehnt.

Unter-Ostern gehörte zum Amt Reichenberg der Grafschaft Erbach, die 1806 zum Großherzogtum Hessen kam. Ab 1822 gehörte Unter-Ostern zum Landratsbezirk Erbach, ab 1852 zum Kreis Lindenfels, ab 1874 zum Kreis Erbach (ab 1939: „Landkreis Erbach“), der – mit leichten Grenzberichtigungen – seit 1972 Odenwaldkreis heißt.

Die Kinder von Unter-Ostern mussten nach Reichelsheim in die Schule, ab 1893 bekamen sie eine eigene Schule.

Quellen dieses OFBs:

Die Hauptquelle dieses OFBs sind die Kirchenbücher von Reichelsheim bis 1875 auf Grundlage folgender Auswertungen:

  • Kirchenbuchs von Reichelsheim durch Ruth Prager aus Darmstadt,
  • Erfassungen der Kirchenbücher von Herbert Koschorrek aus Wetter a. d. Ruhr
  • Karteien von dem verstorbenen Gunnar Kohl aus Reichelsheim.
  • Standesamtzweitschriften von Unter-Ostern (Standesamt Unter-Ostern)
    Heiratsnebenregister 1876-1937 (HStAMR Best. 916 Nr. 468–471), Reichelsheim und anderen Standesämtern.

Des Weiteren flossen Auswertungen von Bevölkerungslisten zu Reichelsheim aus dem Staatsarchiv Darmstadt ein.

Die Kirchenbücher der Pfarrei beginnen 1643 mit Taufen. Ab 1655 sind auch die Heiraten und ab 1694 die Beerdigungen verzeichnet.

Pfarrkirche Michaelskirche (Stadtkirche)

Bereits vor der Reformation war Reichelsheim Pfarrort und hatte von alters her ein Gotteshaus. Der Geschichte der Michaelisgemeinde ist zu entnehmen: „Die Pfarrei Reichelsheim, welche beinahe die ganze Zent umfasste, gehörte wie die anderen Kirchen im Plumgau auch dem St. Peter- und Alexanderstift zu Aschaffenburg und zum Landkapitel Muntad. Die Schenken von Erbach hatten hier seit Ende des 14. Jahrhunderts das Patronatsrecht, das sie von der Pfalz zu Lehen trugen. Noch heute besteht das Patronat des Grafen von Erbach für die beiden Reichelsheimer Pfarreien.“
Im Jahre 1539 wurde die Reformation in der Grafschaft umgesetzt und in der Folge wurde die Michaeliskirche zu einem lutherischen Gotteshaus. Damals sah die Kirche noch anders aus. In Lucks „Versuch einer Reformations- und Kirchen-Geschichte der Grafschaft Erbach und der Herrschaft Breuberg“ aus dem Jahre 1772 ist zu lesen:
„Die Kirche ist 1717 dermassen repariert, oder besser zu sagen neu gebaut worden, wie sie itzo steht.“

Friedhof

Als der Kirchhof zu Reichelsheim zu klein wurde für die ganze Pfarrei, wurde 1539 ein Höhenfriedhof oberhalb von Frohnhofen und Unter-Ostern auf dem Leinberg angelegt und seit 1541 belegt. Über die Jahre hat sich der Namen in „Leimbergfriedhof“ gewandelt.

Die Grabsteine des Leimbergfriedhof sind im Grabsteinprojekt der Compgen erfasst: Leimbergfriedhof Reichelsheim (Odenwaldkreis)

Quellen:

  • Wolf, Heiner: „Familienbuch Reichelsheim 1643–1875“, Otzberg, GENDI-Verlag 2018
  • „Unter-Ostern“ in: Wikipedia < https://de.wikipedia.org/wiki/Unter-Ostern>(Stand:30.11.2022)



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Pfeil Unter-Ostern in Wikipedia
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf